Nina Blazon - Buchautorin - Im Bann des Fluchträgers

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Neu am 27. Dez: "Film ab!" am ersten Advent!
Wie versprochen, starte ich mit meinem kleinen Weihnachtsmarathon. Jeden Sonntag gibt es hier eine neue Kerze und ein bisschen Zeitvertreib, um die Wochen bis Weihnachten zu verkürzen. Dazu noch eine Prise "Zimt und Zucker" zum Backen und Genießen. Doch zuerst etwas für Augen und Ohren: Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an die Spendenaktion für die Phantastische Bibliothek Wetzlar? Im Sommer haben sich dort einige Autoren getroffen und wir haben gemeinsam einen Film gedreht, um die Phantastische Bibliothek vorstellen. Mit von der Partie waren Bernhard Hennen, Wolfgang Hohlbein, Bettina Belitz, Diana Menschig und Ju Honisch. Wer unseren Film noch nicht gesehen hat, der findet ihn hier: Film ab!
Aber wo gedreht wird, passieren auch Pannen, und heute - tadaa - präsentiere ich im exklusiven Adventskino die "Bloopers" unseres Drehtages. (Und hoffentlich hauen mich meine Kollegen dafür nicht ...) Viel Spaß!
Und unser "Zimt und Zucker"-Teil steht heute ganz in der Tradition von "Silfur - Die Nacht der silbernen Augen". Es ist ein Rezept für isländisches Weihnachtsgebäck, das nicht nur die Hauptfigur dieses Romans für ihr Leben gerne isst:

"Trollbrot" à la Élin
Laufabraud (auch "Blätterbrot" oder "Schneeflockengebäck" genannt) gehört zur isländischen Weihnachtszeit wie bei uns Zimtsterne, Lebkuchen und Weihnachtsgans. Seit dem 18. Jahrhundert ist das Rezept schriftlich belegt, aber ganz bestimmt wurden die dekorativen, hauchdünnen Brote auch vorher schon gebacken. Im Jahr 1906 sah eine mit Laufabraud festlich gedeckte isländische Weihnachtstafel so aus: https://braudbrunnur.wordpress.com/
In Island bekommt man das "Blätterbrot" jetzt in der Vorweihnachtszeit in jedem Laden, entweder fertig oder als Teig, der in der heimischen Pfanne nur noch ausgebacken werden muss. Wer Lust hat, diese isländische Tradition in der heimischen Küche aufleben zu lassen, der nehme (für sechs Menschen oder drei Elfen):

1 Kilo Weizenmehl
600 ml Milch
30 Gramm Zucker
1 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Backpulver
1 Esslöffel Butter
Fritierfett und eine tiefe Pfanne

Und so geht es:
Die Milch erhitzen (ohne zu kochen) und die Butter darin schmelzen.
Milch mit den trockenen Zutaten vermischen.
Den Teig zu festen Rollen formen und in ein etwas feuchtes Tuch einrollen.
Eine Weile ruhen lassen, dann die Rollen in kleine Stücke schneiden und diese dann sehr dünn zu runden Scheiben ausrollen (Élin sagt, sie müssen so dünn sein, dass man durch den Teig hindurch noch die Überschriften in ihrem Zwergen-Märchenbuch lesen könnte). Mit Hilfe eines Tellers kann man die Scheiben ganz rund schneiden.
Dann mit dem Messer dekorative Muster in den Teig schnitzen (Weihnachtsbäumchen sehen hübsch aus, man kann aber auch Dreiecke ausschneiden oder ein Schneeflockenmuster hineinritzen. Élins Lieblingsmotiv sind grinsende Trollfratzen mit dreieckig ausgestanzten Zähnen).
Fritierfett in einer tiefen Pfanne erhitzen.
Jeweils eine Scheibe ins Fett legen. Sobald die Scheibe oben schwimmt, umdrehen und ein paar Sekunden weiterfrittieren, bis das Gebäck goldbraun ist. (Vorsicht: das geht bei dem dünnen Teig wirklich schnell!)
Die Scheiben auf Küchenkrepp legen und das Fett abtupfen.
Und fertig ist das Laufabraud! Es hält sich mehrere Wochen und wird traditionellerweise zum Beispiel mit Hammelfleisch gegessen. Guten Appetit!

Neu am 23. Nov: Weihnachtscountdown!
Hui, die Zeit rennt schneller als zehn Rentiere mit dem Schlitten! Am 27. November ist schon der erste Advent. Und damit die Zeit bis Weihnachten noch ein wenig schneller und bunter vergeht, starte ich hier an den vier Sonntagen einen kleinen Advent-Marathon mit News und sonstigem Allerlei. Wenn ihr Lust und Zeit habt (oder einfach eine Verschnaufpause vom Vorweihnachtsrummel braucht), schaut ab nächsten Sonntag hier vorbei. Und ja: Es gibt auch virtuelle Plätzchen mit viel Zimt und Zucker!

Neu am 22. Nov: Jeden Tag eine Adventgeschichte
Wer seine Kindern in der Vorweihnachtszeit auf eine literarische Entdeckungsreise zu Weihnachtswichteln, Nasenbären und lebendigen Spielzeugfiguren mitnehmen will, der findet jetzt ein ganz besonderes Schmuckstück beim Buchhändler: "24 wunderschöne Geschichten bis Weihnachten", so heißt der Adventskalender in Buchform, herausgegeben von Natalie Dörpinghaus. 24 Autoren haben je eine Weihnachtsgeschichte beigesteuert. Der Clou: Die Seiten dieser Anthologie sind noch zusammengeheftet, jeden Tag kann man mit dem Brieföffner also eine neue, witzig illustrierte Story "öffnen". Und einen herausnehmbaren Wunschzettel gibt ebenfalls! Meine Adventsgeschichte heißt übrigens "Potta und die Weihnachtskerle" und hier ist der Link zum Buch.

Neu am 14. Nov: "Silfur" für den Leserpreis nominiert
Wie schön! "Silfur- Die Nacht der silbernen Augen" hat es bei Lovelybooks auf die Leserpreis-Shortlist in der Kategorie "Bestes Kinderbuch" geschafft. Vielen Dank an alle Leser, die hier für die isländischen Elfen gevotet haben! Bis einschließlich 22. November wird nun weiter abgestimmt, bis am 24. November der Leserpreis in Gold, Silber und Bronze in 14 Kategorien vergeben wird. Wer stöbern oder abstimmen möchte, folge diesem Link:
https://www.lovelybooks.de/leserpreis/2016/abstimmungen/kinderbuch/

Neu am 14. Nov: Leserunde "Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln"
Apropos Lovelybooks: Hier startet gerade eine Leserunde zu der legendären Fantasy-Anthologie, die im Oktober im Drachenmond Verlag erschienen ist. Ich glaube, es wird eine richtig schöne Runde, denn mit von der Partie ist nicht nur der Herausgeber Christian Handel himself, auch einige Autoren lesen und diskutieren mit. Hier geht es zum direkten Klick:
https://www.lovelybooks.de/autor/Julia-Adrian/Hinter-Dornenhecken-und-Zauberspiegeln-1325705282-w/leserunde/1358690703/

Neu am 13. Nov: 5 Fragen an ... Tatiana Zhabitskaya
Es ist einige Jahre her, dass im Verlag Ripol-Klassik in Moskau das erste Buch aus meiner Feder ins Russische übersetzt wurde. Es war Faunblut und damals hatte ich das große Vergnügen, mit Tatiana Zhabitskaya in Kontakt zu treten. Sie ist nicht nur eine wunderbare und sehr einfühlsame Literaturübersetzerin mit einem Gespür für Zwischentöne und die "Sprachmelodie" eines Textes, sondern auch eine begeisterte Leserin, für die Literatur und Sprache einfach zum Leben gehören. Und ich freue mich ganz besonders darüber, sie heute hier vorstellen zu dürfen! Klick zur Rubrik!

Neu am 21. Okt: "Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln"
"Traust du dich, einen Blick hinter den Spiegel zu werfen? Entdecke eine Welt, in der die Feen zum Klang fluchbeladener Harfen tanzen und Geheimnisse wohl verborgen hinter Brombeerhecken schlummern. Folge den Spuren derer, die du zu kennen glaubst. Doch gib acht - im Märchenreich ist nichts so, wie du es erwartest !"
Neugierig geworden? Das ist der Klappentext der Fantasy-Anthologie "Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln", die pünktlich zur Buchmesse im Verlag Drachenmond erschienen ist. Herausgeber ist Christian Handel alias Darkstar von fantasy-news.com. Und Alexander Kopainski hat ein wirklich wunderbares Cover gezaubert. Der Inhalt: Fairy-Tale- Fantasy von Autoren wie Christoph Marzi, Tanja Kinkel und Juliet Marillier. Und auch junge Stimmen wie Anna Milo geben in dieser Sammlung ihr Debüt! Ich freue mich, in diesem Schmuckstück ebenfalls mit einer Kurzgeschichte dabei zu sein. Wer auf der Buchmesse im Buch blättern möchte, der ist herzlich eingeladen, am Sonntag zur Buchvorstellung und Signierstunde an den Stand des Drachenmond Verlags zu kommen: Halle 3, Stand K2 um 10:45 Uhr!
Anwesend sein werden Christian Handel, Julia Adrian, Mara Lang, Anna Milo und ggf. der eine oder andere Überraschungsgast. Ich werde es leider nicht sein, denn ich bin in diesem Jahr nicht in Frankfurt, sondern auf Lesereise. Aber ich wünsche euch viel Spaß und schöne Stunden auf der Messe (und hinter den Zauberspiegeln )

Neu am 12. Okt: Danke an alle Freunde der Phantastischen Bibliothek!
Mit einem Paukenschlag ist der Spendenmarathon für die Phantastische Bibliothek Wetzlar gestern zu Ende gegangen: Im Endspurt wurde tatsächlich die 10.000-Euro-Marke erreicht! Wahnsinn! Vielen lieben Dank an alle, die mitgewirkt und so viel gespendet haben! Es war toll zu sehen, wieviele Fans sich angeschlossen haben und wieviel Werbung für die Aktion auch von Bloggern gemacht wurde (ein ganz herzliches Dankeschön hier auch noch einmal an Anka und den Bücher- und Blubberstammtisch! www.ankas-geblubber.de

Neu am 6. Okt: Was tut sich so im Herbst?
Ja, nach einer etwas längeren Sommerpause spitze ich nun so langsam wieder die Bleistifte, puste den Staub vom Monitor und lasse die Knöchel knacken, um mit dem nächsten Buch loszulegen. Im Dezember werde ich dazu ausführlicher berichten, kann aber schon verraten, dass es wieder in die fantastische Richtung geht und dass nach dem kühlen Elfensilber von "Silfur" nun flammend-goldenes Rot an der Reihe ist (orakel, orakel)
Ansonsten gab es im September einige richtig schöne Sternstunden. Dazu gehörte ein Besuch beim Bücher- und Blubberstammtisch, den Anka (ankas-geblubber.blogspot.de) alle paar Wochen in Stuttgart organisiert. Es war mir eine große Freude und Ehre, dabei sein zu dürfen und so viele buchbegeisterte und dabei auch noch so herzliche und nette Blogger am Kaffeehaustisch einmal persönlich kennenzulernen! Es war eine richtig schöne Zeit mit euch, danke euch allen!
Ansonsten beginnt ab kommender Woche für mich auch wieder die Lesezeit. Da in diesem Jahr sehr viele Termine zusammengekommen sind, werde ich deshalb leider nicht nach Frankfurt zur Buchmesse kommen, sondern stattdessen mit "Silfur", "Feuerrot" und "Der Drache aus dem blauen Ei" eine lange Herbst-Lesetour durch Schulen und Bibliotheken machen.
Apropos Bibliothek: Die Spendenaktion für die Phantastische Bibliothek Wetzlar hat ein tolles Medienecho bekommen, auch Orkenspalter TV hat darüber berichtet: Ab Minute 7 wird es konkret.
Ganz herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben und mit ihrer Spende dazu beitragen, dass dieses wunderbare Haus Lesern, Autoren und Literaturforschern auch in Zukunft erhalten bleibt. Der Marathon läuft noch bis zum 11. Oktober und es wäre wirklich das i-Tüpfelchen für diese Aktion, wenn wir beim Endspurt die 10.000-Euro-Marke knacken würden! (Man darf ja träumen, aber wer weiß ?) Wer von der Aktion noch nichts mitbekommen hat und sich nun fragt, was für eine Bibliothek das überhaupt ist, der kann es sich von Kai Meyer, Markus Heitz, Bernhard Hennen und anderen Meistern der Phantastik in diesem Buchmesse-Video persönlich erklären lassen. Viel Spaß!

Neu am 11. Sept: "Spendet phantastisch!"
Heute startet eine ganz besondere Aktion zugunsten einer Bibliothek, die für mich und viele andere Autoren so etwas wie der Schatz für Gollum ist: Die Phantastische Bibliothek in Wetzlar! Sie verwaltet und pflegt die weltweit größte öffentlich zugängliche Sammlung phantastischer Literatur. Hier findet man 280.000 Werke aus den Genres Science Fiction, Fantasy, Horror, Reise- und Abenteuerliteratur und und und ... Darüber hinaus ist diese so besondere Bibliothek ein Kultur-, Wissenschafts- und Bildungszentrum, Forschungsbibliothek mit angeschlossener Akademie. Die Bibliothek ist offen für jedermann, arbeitet kulturell, wissenschaftlich und pädagogisch, ist aber genauso für die Fans da, die einfach "nur" lesen wollen.

Warum die Spendenaktion?
Seit zehn Jahren ist die Phantastische Bibliothek Wetzlar eine eigenständige gemeinnützige Stiftung - und hat es nun nicht leicht, weil einerseits ihre Aufgaben (und ihre Bestände!) ständig wachsen, andererseits eine Kulturinstitution in der heutigen Zeit ständig Kürzungen von Finanzmitteln verkraften muss. Deshalb könnte ihrer weiteren Arbeit eine dicke Finanzspritze guttun.
Viele Autoren sind - so wie ich - dieser Bibliothek seit Jahren freundschaftlich verbunden, und wir haben nun eine großangelegte Spendenaktion vereinbart, mit der wir diese Bibliothek unterstützen wollen - und wir werben dabei um Eure Mitwirkung. Dabei geht es nicht um große Summen, sondern um einen Beitrag von 11,11 Euro. Das ist der Gegenwert eines Taschenbuchs. Und das für 280.000 Bücher - Schnäppchentausch! Wer also diese wirklich erhaltenswerte Bibliothek mit uns Autoren zusammen unterstützen will, der klicke auf die Spendenwebsite. Der Spendenmarathon läuft ab heute genau einen Monat und meine Bitte an euch: Macht mit und helft uns, diesen Hort der Phantastik zu erhalten!

Und das steuern wir Autoren bei:
Wir beteiligen uns ebenfalls mit Spenden an der Aktion. Wer will, kann diese ganz persönlichen "Goodies" zugunsten der Bibliothek ersteigern. Zum Beispiel ein von Thomas Thiemeyer gemaltes Ölgemälde, eine Zeichnung von Frank Schätzing und Original-Typoskripte von Bestsellern, die Bernhard Hennen und andere Meister der Fantasy verfasst haben. Mein Beitrag ist das Ideen-Notizbuch zum Roman "Der Kuss der Russalka". Für jeden Roman lege ich ein solches Fundus-Buch an, das ich in der Ideenfindungsphase überallhin mitnehme. In Bus und Bahn, in Museen und auf Reisen notiere ich darin alles, was mir zu neuen Handlungssträngen und Personen einfällt. Ich sammle Titel von Recherchebüchern, zeichne Karten, mache Skizzen von den Figuren und klebe Fotos, Kopien und Eintrittskarten ein. Vielleicht das Notizbuch ja für den einen oder anderen Nachwuchsautor interessant als Studie, wie man an das Schreiben eines Romans herangehen kann?
Alle "Goodies" finden sich hier: spenden.phantastik.eu/die-seite-mit-den-goodies/

Film ab für die Bibliothek!
Wer sich die Bibliothek genauer anschauen möchte, für den haben wir auch einen Film vorbereitet, den wir an einem Julitag in der Bibliothek gedreht haben (ich hatte das Vergnügen, hinter der Kamera zu stehen). Wer sehen will, wie Wolfgang Hohlbein Ratten röstet und Bettina Belitz sich mit Bernhard Hennen einen Schwertkampf liefert, der klicke hier direkt zum Film.

5 Fragen an Thomas Le Blanc
Und passend zu der "Spendet phantastisch"-Aktion möchte ich euch auch den Vorstand der Phantastischen Bibliothek Wetzlar vorstellen, seines Zeichens Autor, Forscher, Visionär und vieles mehr. Voilà: Thomas Le Blanc!

Neu am 20. Juli: Interview auf stuttgartdiary.de
Vor einigen Tagen hatte ich die Ehre und das große Vergnügen, mich mit Emma von Bergenspitz zu einem Interview zu treffen. Wer Emma noch nicht kennt (was nur bei Nicht-Stuttgartern eventuell der Fall sein könnte): Sie ist Journalistin, Moderatorin, Bloggerin und schreibt DAS Stuttgart-Tagebuch mit allem, was man über die Stadt wissen muss, aber nicht in den Reiseführern findet. Geheimtipps aller Art sind ihre Spezialität. Und von Zeit zu Zeit stellt sie auch Leute aus ihrer Stadt vor. Hier geht es direkt zum neuesten Interview!

Neu am 18. Mai: Film ab für die Elfen!
Auf Youtube gibt es schon mehrere Rezensionen zu "Silfur - Die Nacht der silbernen Augen". Wie schön! Danke für diese wunderbaren Rückmeldungen, ich freue mich sehr darüber! Wer auch einmal reinklicken möchte, hier eine Auswahl an Links:
The Empire of Books, bibliofee, Kapitälchen, Padi LoveBooks, Glacyneyla, Doreen Frick

Neu am 2. Mai: Rückblick auf das Lesefestival Ravensburg
Langsam geht ein turbulenter Lesefrühling in die Sommerpause über. Und ein richtig schöner Abschlussknaller mit Feuerwerk war das Ravensburger Lesefestival! Vier Tage lang drehte sich in der Stadt alles ums Lesen, überall fanden Veranstaltungen statt. Mit von der Partie waren unter anderem die Autoren Gina Mayer, Jaromir Konecny und Alexandra Fischer-Hunold. Und ich war natürlich auch vertreten, schließlich spielt der neue historische Roman "Feuerrot" im Ravensburg des 15. Jahrhunderts. Was lag da näher, als eine literarische Stadtführung zu den Schauplätzen des Romans zu machen? Dieses Experiment hat sehr viel Spaß gemacht! Zweimal startete ich mit einer Gruppe von etwa 20 Zuhörern, bewaffnet mit Kopfhörern und Mikrofon ging es von Station zu Station. Beginnend im Museum Humpis-Quartier in der Marktstraße (im 15. Jahrhundert die Wohnstraße der reichen Patrizier) in das historische Geldrich-Zimmer aus dem Jahr 1436 im Musikhaus Lange. Dieses Haus gehörte einst der Familie Geldrich (Ammann Geldrich spielt im Roman eine wichtige Rolle) und man kann sich gut vorstellen, wie prächtig die Gastgelage in solchen Räumen gewesen waren. Danach machten wir in der Liebfrauenkirche Station. Hier hielt Heinrich Kramer im Jahr 1484 seine Antrittspredigt - und dieses Kapitel aus dem Buch las ich in der Kirche natürlich auch vor. Die nächste Station war Maddas Heimat: die Unterstadt, wo im Mittelalter die ärmeren Leute und einfachen Handwerker lebten. Im Bogen ging es dann zurück zum Grünen Turm, der einst als Kerker für die verdächtigten Frauen diente, und schließlich zum Rathaus, wo den "Hexen" der Prozess gemacht wurde. Hier ist ein kleiner Filmbericht zur Stadtführung von Regio TV Bodensee.
Und ein paar Fotos von der Führung auf der Ravensburger-Homepage, die besonders schön einige Schauplätze unser literarischen Führung zeigen.

Neu am 25: Fotoalbum zu "Silfur"
Wer meine Bücher kennt, weiß um meinen Tick, für jedes Buch eine Recherchereise zu machen, damit später im Buch auch wirklich jedes Detail authentisch beschrieben ist. Für Silfur habe ich mich nach Island begeben und einige Wochen lang die Hauptstadt Reykjavík unsicher gemacht. Seit heute ist nun das Album zu dieser Tour online. Wer Lust hat, sich mit den Hauptfiguren Fabio und Tom auf die Spuren isländischer Geheimnisse zu begeben, der folge mir nun ins Land der Vulkane, Gletscher und magischer Wesen!

Quadrat News 27.11.16

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