Nina Blazon - Buchautorin - Im Bann des Fluchträgers

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Rubrik Fantasy, Historie, Krimi, Kinderbuch


Sternenkuss
"So war es seit jeher: Hier herrschte niemand allein, nur Mann und Frau zusammen ergaben das Ganze. Aber nun war Tians und meine Zweiheit in Gefahr - auch wenn er es noch nicht ahnte. Denn irgendetwas Schreckliches war mit Canda Moreno geschehen. Das, was mich ausmachte, war einfach verschwunden. Irgendetwas hatte den Glanz von meiner Haut genommen, den Klang aus meiner Stimme, die Stärke aus meinen Knochen und den Mut aus meiner Seele."


"Wer wäre ich ohne ?"
Was geschieht, wenn ein Mensch eines Morgens aufwacht und seine hervorstechendste Eigenschaft, über die er sich selbst definiert, ist einfach verschwunden? Und was, wenn auch sein gesellschaftlicher Status, die Familientradition, seine Geschichte - einfach alles, was sein Leben und sein Selbstbild ausmacht -, an genau diesem Teil des Ichs hängt? Wer ist dann der Mensch, der auf diese existenzielle Art nackt nach diesen Verlusten übrigbleibt? Genau diese Frage stellt sich für Canda Moreno am Morgen vor ihrer Hochzeit. Sie ist eine Stadtprinzessin im engsten Sinne des Wortes und gehört zu den oberen Fünfhundert der Stadtmetropole Ghan. Noch nie hat sie über den Tellerrand der Stadtmauern geblickt und hat alles, was sie sich ersehnt: die Aussicht auf unbegrenzte Macht, Reichtum, Luxus und ihren geliebten Tian, dem sie schon von Geburt an versprochen ist. Sie gilt als Schönste und Strahlendste der Stadt. Das ändert sich, als sie an ihrem Hochzeitsmorgen aufwacht und ihr die zwei schlimmsten Dinge zustoßen, die nur passieren können: Erstens ist ihr Geliebter Tian verschwunden.
Zweitens erkennt sie sich im Spiegel kaum. Ihre Schönheit ist verschwunden, der Glanz, der sie die Herzen der Menschen gewinnen lässt. Ohne diese Eigenschaft gilt sie bei ihrer Familie plötzlich als wertlos. Ich fand es spannend, mit Canda zusammen zu erkunden, wie es ist, sich völlig neu definieren zu müssen. Sich existenzielle Fragen zu stellen wie: Wer bin ich wirklich? Wie sehen mich die anderen? Was macht mich für mein Umfeld wertvoll? Und ist es wirklich das, was mich als Mensch definiert? Canda wird am Ende ihrer langen Reise viele Antworten gefunden haben. Und da ist natürlich auch noch die Frage, was mit ihrem Geliebten wirklich geschah. Hat er sie tatsächlich verlassen? Oder ist er nicht freiwillig gegangen?

Phantastik, Dystopie, High Fantasy?
Von jedem etwas, denn der Roman spielt in der gleichen Welt wie Faunblut und Ascheherz, wenn auch an völlig anderen Orten dieser Welt. Und auch diesmal wurde ich von einigen Lesern gefragt, was mich dazu bewogen hat, Konventionen aus verschiedenen Genres der Phantastik auf diese Art zu mischen und manchmal auch zu brechen. Stimmt, in der Faunblut-Welt gibt es Ruinen einst moderner Städte, es gibt an manchen Orten Motorboote, Aufzüge und Elektrizität. In anderen Teilen der Welt dagegen geht es eher mittelalterlich zu. Und überall findet sich Magisches in den unterschiedlichsten Erscheinungsformen. Ich finde, es ist einfach reizvoll, sich als Autor nicht auf einen einzigen "Genrecode" festlegen zu müssen. Sondern stattdessen mit Gegensätzen zu spielen und Elemente verschiedener Richtungen - u.a. Urban Fantasy, High Fantasy und Märchen - einfach ineinanderfließen zu lassen, je nachdem, welches Setting für den Teil der Geschichte und die Entwicklung der Figuren am besten passt. Denn je nachdem, welche Aufgabe eine Figur zu bewältigen hat, kann es passender sein, sie ganz klassisch auf dem Pferderücken loszuschicken. Oder sie in einer halsbrecherischen Aktion, die viel Mut erfordert, auf einen dahinrasenden Zug aufspringen zu lassen. Und beim Schreiben gilt ja (zumindest bei mir): Auch die Umgebung dient der Entwicklung der Figur, ist nicht nur Bühne, sondern Werkzeug, Herausforderung und ein Pool von Gefahren.

Antworten bei Darkstar
Zum Erscheinungstermin dieses Buches ist bei Darkstar auf fantasy-nws.com ein sehr schönes Special erschienen. Wer in das Interview reinlesen möchte, findet es hier.
Quadrat News 22.03.17

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