Nina Blazon - Autorin

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Rubrik Fantasy, Historie, Krimi, Kinderbuch


Rubrik Fayra Früher war es ein ovales Seerosenbecken gewesen. Jetzt war der gemauerte Beckenrand zerstört und völlig verschlammt. Die Wurzeln von Trauerweiden hatten den Stein an mehreren Stellen aufgeknackt wie eine Eierschale. Die hängenden Weidenzweige trieben wie silbrige Haare im Teich, so tief beugten sich die Bäume über das dunkle Wasser. "Als würden sich alte Frauen in einem schwarzen Spiegel betrachten", dachte Fee. In der Mitte des Wassers thronte auf einem Steinsockel ein geflügeltes Bronzepferd. Es hatte die Vorderbeine in die Luft gereckt, als würde es gerade mit einem Sprung vom Boden abheben.



Willkommen im Spukhaus!
Diesmal geht es nicht nach Venedig wie in "Laqua", nicht nach Island wie in "Silfur" oder nach Dänemark wie in "Lillesang", sondern in ein viktorianisches Herrenhaus (englisch: "Mansion"), das inmitten eines verwilderten Parks irgendwo in unserem Land steht. Ich persönlich glaube ja, dass Geschichten wie "Die Schöne und das Biest", "Dornröschen" oder auch "Das Gespenst von Canterville" einen Teil ihrer Faszination ihren geheimnisvollen Schauplätzen verdanken. Wer würde nicht gern ein altes Spukhaus erkunden, sich in gruseligen Gemeingängen unter Spinnweben wegducken oder durch ein verwunschenes Schloss wandern, in dem Kerzen wie von Geisterhand aufflackern und wieder verlöschen? Und ich dachte mir: Wäre doch spannend, wenn es ein solches Gebäude direkt in einer modernen Stadt gäbe - gut verborgen hinter hohen Mauern, im Herzen eines verwilderten Parks. So entstand der Schauplatz für Fayra: das "Leo Mansion". "Leo", weil zwei Steinlöwen die Treppe zum Eingang bewachen. Und nicht nur Anna-Fee, die zwölfjährige Hauptfigur des Romans, stellt bald fest, dass diese Löwen nicht ganz so starr und leblos sind, wie sie sein sollten.

Ein Einhorn im Garten
Das Vorbild für den geheimnisvollen und zauberhaften Park, der das Anwesen im Roman umgibt, habe ich übrigens auf einer Lesereise in Salzburg entdeckt. Falls jemand mal in diese Stadt kommt, sollte er unbedingt den "Mirabellgarten" besuchen. Dort finden sich nicht nur Einhörner und uralte Bäume, sondern auch die Steinlöwen des "Leo Mansion" und das geflügelte Pferd, das gerade zum Sprung ansetzt, um von seinem Sockel im Seerosenbecken direkt in den Abendhimmel zu springen.

Was hat es mit Feen wirklich auf sich?
Ich glaube, man merkt schon, dass es in diesem Buch sehr märchenhaft und magisch zugeht. Und was wäre, wenn Märchen gar keine Erfindungen wären, sondern wenn es irgendwann, irgendwo tatsächlich einmal Drachen und sprechende Wölfe, verzauberte Spiegel und Spukschlösser gegeben hätte? Was, wenn die Märchen in unserer heutigen Form nur noch einen Bruchteil von den wahren Geschichten erzählen würden - glattgeschliffen durch die Jahrhunderte des Weitererzählens? Was, wenn Rotkäppchen kein kleines Mädchen gewesen wäre, sondern eine Kindkönigin mit feuerrotem Haar, die gegen "Wolfsblüter" kämpfte und verlor? Was, wenn die hilfreichen Feen der Märchen etwas ganz anderes wären, als wir heute wissen und vermuten? In "Fayra" spüre ich zusammen mit meiner Hauptfigur diesen Gedankenspielen nach und suche nach den ursprünglichen "Geschichten hinter den Geschichten". Und ich bin schon gespannt, was die Leser zu diesen etwas anderen Lesarten mancher Märchen wohl sagen werden

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